Lindberghs Office | Frankfurt | Ortner&Ortner Baukunst

Für die Pioniere von morgen

Lindbergh – parkside office. Ein Bürogebäude im Zeichen des Fliegens

 

Köln, Februar 2019 (fpr)

Die Flughäfen unserer Metropolen sind längst zu dynamischen Zentren mit Shopping-, Geschäfts- und Freizeitmöglichkeiten avanciert. Ein Paradebeispiel dafür: der Frankfurter Flughafen. Rund um das Areal entsteht derzeit mit „Gateway Gardens“ eine der größten „Airport Cities“ Europas. In diesem pulsierenden neuen Viertel finden Wohn- und Bürogebäude zu einer modernen und weltoffenen Städtearchitektur zusammen. Das Kölner Büro O&O Baukunst hat mit dem Gebäude „Lindbergh – parkside office“ im letzten Jahr etwas Besonderes zur städtebaulichen Umgebung beigetragen.

 

Referenz an den Flugzeugbau

Das neue Bürogebäude geht formal und inhaltlich eine enge Verbindung mit dem Flughafenareal ein. „Die hochmodernen Materialien und die silbern glänzende Oberfläche wecken sofort Assoziationen an den Flugzeugbau“, erklärt Christian Heuchel, Geschäftsführer und Gesellschafter von O&O Baukunst Köln. Der Name „Lindbergh – parkside office“ ist ganz klar eine Referenz an den legendären Piloten Charles A. Lindbergh. „Wir haben alles daran gesetzt, das „Lindbergh“ selbstbewusst und elegant wirken zu lassen. In der robusten Nachbarschaft des Flughafens soll es sich behaupten können“, so Heuchel weiter. Dazu wurde das Gebäude klassisch und symmetrisch aufgebaut. Der Grundriss besteht aus zwei versetzt zueinander angeordneten Scheiben, die sich um einen gemeinsamen Erschließungskern gruppieren.

 

Eine Fassade wie über den Wolken

Schimmerndes Metall und Glas bestimmen die Fassade des „Lindbergh – parkside office“. Diese leicht glänzende Oberfläche reflektiert das Licht und die unmittelbare Umgebung. Dadurch entstehen interessante Spiegelungen, die sich sowohl im Tagesverlauf als auch mit den Jahreszeiten stets verändern und der Fassade eine gewisse Lebendigkeit und Bewegung verleihen. Die raumhohen Fensterflächen im ganzen Gebäude ermöglichen lichtdurchflutete Räume – die Trennung zwischen Innen und Außen wird scheinbar aufgelöst. Bereits das Foyer ist in festliches Blau eingetaucht. Wie ein Stück vom Himmel durchzieht es das Gebäude, das von Transparenz und Großzügigkeit geprägt ist. Im „Cockpit“ findet es seinen Abschluss. Hier hat man einen fantastischen Blick auf die Flugzeuge sowie die Start- und Landebahnen des Airports.

 

Perfektion im Detail

Das „Lindbergh – parkside office“ verbindet nicht zuletzt modernes Leben mit Wertigkeit. In unterschiedlichen Grau- und Silbertönen gehalten, wird durch ein durchgehendes Fassadenraster geprägt. Basierend auf einem dunklen Metallsockel verbindet es die beiden Gebäudeteile miteinander. Leichte Vor- und Rücksprünge in den metallenen Fassadenmodulen verleihen der Oberfläche zusätzlich zum Glas einen lebhaften Charakter. Bei der Konzeption hat das Kölner Büro O&O Baukunst großen Wert auf die Nachhaltigkeitsaspekte gelegt. Vor allem das verbaute Metall ist zu 100 Prozent recyclingfähig und ökologisch wertvoller als alle anderen Baumaterialien. Für den Neubau wird eine Zertifizierung nach Leed in der Kategorie GOLD angestrebt.

 

Arbeitswelt von morgen

„O&O Baukunst Köln hat für uns ein hochmodernes Bürogebäude geschaffen. Mit seiner eleganten Silhouette bereichert es die neu entstandene Frankfurter Airport City ‚Gateway Gardens‘. Das qualitativ hochwertige und ästhetisch überzeugende Gebäude steht für Business, Internationalität und Mobilität“, so Bauherr Peter Matteo, Geschäftsführer bei Groß & Partner, über den Neubau. „Die aufgeschlossene Architektur aus Metall und Glas ist ein symbolischer Ausdruck der Arbeitswelt von morgen,“ sagt Michael Stapf, zweiter Geschäftsführer bei Groß & Partner. „In der hochwertigen Entwicklung unseres Stadtquartiers ‚Gateway Gardens‘ ist das ‚Lindberg – parkside office‘ ein wichtiger Baustein.“ Das Selbstverständnis der zukünftigen Mieter als zukunftsorientierte und weltoffene Unternehmen lässt sich sowohl in der Konzeption des Gebäudes als auch in seinem architektonischen Vokabular wiederfinden. Neben der städtebaulichen Qualität ist für O&O Baukunst Köln auch immer der ortsbezogene Ansatz von Relevanz und so ist das vielseitig nutzbare Bürogebäude in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen der ideale Standort für visionäre und mutige Pioniere von morgen.

 

Mehr über dieses und weitere Projekte erfährt man unter www.ortner-ortner.com.

 

Daten und Fakten:

Name: Lindbergh – parkside office

Ort: Gateway Gardens, Frankfurt am Main

Bauherr: G&O MK 15 Bauherren GmbH & Co. KG

Projektpartner: Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH + OFB Projektentwicklung GmbH

Architekt: O&O Baukunst Köln

Projektleiter: Martin Bachem

Baubeginn: Januar 2017

Baujahr / Fertigstellung: Dezember 2018

Grundstücksgröße: 1.230 m²

Mietfläche gesamt: ca. 5.000 m²

Mitfläche je Raumgeschoss: ca. 800 m²

Geschosse: 7 OG, 2 UG

Hauptmieter: Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schiff Martini & Cie GmbH

(Text von Ortner&Ortner Baukunst​ Köln)

Architektonisches Konzept

 

Zukunftsorientiert

 

„Airport Cities“ sind die Zentren der Zukunft. Früher dienten Flughäfen ausschließlich der Passagierabfertigung, heute sind es dynamische Zentren mit Shopping-, Geschäfts- und Freizeitmöglichkeiten. Weltweit ist der Wandel zahlreicher Flughäfen zu solchen „Airport Cities“ zu beobachten. So auch in Frankfurt am Main, wo am Flughafen mit „Gateway Gardens“ ein komplett neuer Stadtteil entsteht. Nach seiner Fertigstellung 2025 wird der Frankfurter Flughafen zu einer der größten „Airport Cities“ Europas.

 

Modern, dynamisch und weltoffen – diese Merkmale von „Gateway Gardens“ werden von O&O Baukunst aufgegriffen. Bei „Lindbergh – parkside office“ handelt es sich um ein Bürogebäude, das mit seiner städtebaulichen Umgebung formal und inhaltlich eine enge Verbindung eingeht. Mit seiner hochmodernen Architektur aus Metall und Glas ist es symbolischer Ausdruck der Arbeitswelt von morgen.

 

„Die hochmodernen Materialien und die silbern glänzende Oberfläche wecken sofort Assoziationen an den Flugzeugbau“, erklärt Christian Heuchel, Geschäftsführer und Gesellschafter von O&O Baukunst Köln, „der Name Lindbergh – parkside office ist ganz klar eine Referenz an den legendären Piloten Charles A. Lindbergh.“

Moderne Eleganz

 

„Lindbergh – parkside office“ präsentiert sich mit Eleganz und Zurückhaltung. Klare Flächen und Linien bestätigen die formale Reduktion und bringen Orientierung auf das Wesentliche: die Materialien und Formen.

Der Baukörper ist symmetrisch aufgebaut. Zwei versetzt zueinander angeordnete Bauten gruppieren sich um den Erschließungskern. Diese Verschiebung führt auf beiden Gebäudeseiten zu einem Wechselspiel zwischen gefülltem und leerem Volumen. Zur Straßenseite gelegen befindet sich der repräsentative Eingangsbereich. Über einen eingefassten Platz und eine zweigeschossige Eingangshalle wird das Gebäude großzügig erschlossen.

 

Die Gestaltung der Fassade ist formal reduziert und besitzt ein strenges Raster. Große Fenster bestimmen maßgeblich den Charakter der Fassade. Die Fassadenmodule besitzen Vor- und Rücksprünge, die der Oberfläche einen lebhaften und reliefartigen Charakter verleihen. Ein durchgehendes Raster verbindet die beiden Gebäudesteile miteinander und löst die Masse des Baukörpers auf, so dass ein elegantes Gesamtbild entsteht.

Leichtigkeit und Transparenz

Die Gebäudehülle von „Lindbergh – parkside office“ besteht ausschließlich aus silbernschimmerndem Metall und Glas. Auf der leicht glänzenden Oberfläche des Gebäudes werden das Licht und die unmittelbare Umgebung reflektiert. Die Spiegelung auf der Gebäudeoberfläche verändert sich mit dem Tagesverlauf und mit den unterschiedlichen Jahreszeiten. Diese permanent wechselnde Reflexion auf der Fassade verleiht dem Haus eine gewisse Lebendigkeit und Bewegung.

 

Durch die Spiegelung auf der Fassade wird die Materialität der Gebäudehülle scheinbar aufgelöst, so dass der Eindruck von Leichtigkeit entsteht. Das Gebäudevolumen wirkt entmaterialisiert und scheint mit seiner Umgebung zu verschmelzen. Auch das Innere des Gebäudes ist von Transparenz und Großzügigkeit geprägt. Deckenhohe Fensterflächen ziehen sich durch das ganze Haus, so dass helle, lichtdurchflutete Räume entstehen. Indem die Trennung zwischen Innen und Außen aufgelöst wird, verbindet sich das Gebäudeinnere mit seinem Umfeld.

Bei „Lindbergh – parkside office“ handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Gebäude mit Detailperfektion, das modernes Leben in Verbindung mit Wertigkeit vermittelt. Das Selbstverständnis der zukünftigen Mieter als moderne, zukunftsorientierte und weltoffene Unternehmen lässt sich sowohl in der Konzeption des Gebäudes als auch in seinem architektonischen Vokabular wiederfinden.

 

Christian Heuchel: Statement

Das Bauen zählt immer noch zu den wichtigsten und mutigsten Aufgaben unserer Zeit. Seit der Antike haben sich die Bauherren tollkühn in das Bauen geworfen. Mancher Fürst hat sich dabei ruiniert, mancher Bischof die Nerven verloren. Mancher Bürger erringt durch seine Gebäude Anerkennung und Wohlstand. Beim Bau eines Gebäudes sind heutzutage bis zu 500 Menschen beteiligt. Sie schaffen es in kürzester Zeit, eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Wir haben alles daran gesetzt, das Lindbergh selbstbewusst und elegant wirken zu lassen. In der robusten Nachbarschaft des Flughafens soll es sich behaupten können. Dazu wurde das Gebäude Lindbergh klassisch und symmetrisch aufgebaut. Der Grundriss besteht aus zwei versetzt zueinander angeordneten Scheiben. Sie gruppieren sich um einen gemeinsamen Erschließungskern. Das öffentliche Bauprogramm im Erdgeschoss bereichert das nahe Umfeld und flankiert die Durchlässigkeit zum grünen Park.

 

Zur Straßenseite gelegen befindet sich der Eingangsbereich. Er wird über einen steinernen Vorplatz großzügig erschlossen. Die zweigeschossige Eingangshalle ist klar proportioniert. Das Foyer ist eingetaucht in festliches Blau. Ein Stück vom Himmel durchzieht das Gebäude und findet im „Cockpit“ seinen Abschluss. Hier hat man den fantastischen Blick auf die Flugzeuge und die Start- und Landebahnen des Flughafens Frankfurt.

 

Ein durchgehendes Fassadenraster verbindet die beiden Gebäudesteile miteinander. Die silberne Fassade steht auf einem dunklen Metallsockel. Große deckenhohe Fensterflächen ziehen sich über das ganze Haus. Es entstehen helle, lichtdurchflutete Büroräume. Die metallenen Fassadenmodule besitzen leichte Vor- und Rücksprünge, die der Oberfläche einen lebhaften Charakter verleihen. Die Anmutung wird durch unterschiedliche Grau- und Silbertöne verstärkt.

 

Das Lindbergh soll allen Nachhaltigkeitsaspekten genügen. Darauf haben wir in unserer Konzeption großen Wert gelegt. Metall ist zu 100 % recyclingfähig und ökologisch wertvoller als alle anderen Baumaterialien. Für den Neubau wird eine Zertifizierung nach Leed in der Kategorie GOLD angestrebt.

 

 

Christian Heuchel: Es geht um die blaue Wand

 

Jenseits des Alltags und der Nüchternheit unseres Geschäftslebens ist man immer wieder überrascht von einem wunderschönen Garten zu liegen mit dem Blick auf das unendliche blaue Meer. Komischerweise finden wir diese Situation immer wieder in Italien an der Amalfiküste. Ein Stück von diesem menschlichen Erleben auszuschneiden und abzubilden, ist ein ehrenwerter Wunsch. Blau ist die Farbe der Sehnsucht.

Martin Bachem: Der richtige Moment – das Lindbergh Parkside Office

In der Architektur sind Momente ein Produkt aus Kraft und Maß. Für das „Lindbergh Parkside Office“ haben wir die pulsierende Kraft des Frankfurter Flughafens mit zweckmäßigen Maßen und Proportionen verbunden. Dieses Konzept ermöglicht ein Bürogebäude für die richtigen und wichtigen Momente im Geschäftsleben und repräsentiert internationale Bürostandards in der Architektur.

Der Frankfurter Flughafen macht die Airport City „Gateway Gardens“ zu einem internationalen Global Business Village. Das „Lindbergh Parkside Office“ liegt unmittelbar zwischen zentralem Erholungspark und der Hauptallee im Zentrum dieses neuen internationalen Geschäftsviertels. Der verschränkte Baukörper ragt als selbstbewusster Anlaufpunkt in die Hauptallee, über die „Gateway Gardens“ erschlossen wird. Somit sorgt das Gebäude auch im Städtebau für die richtige Verhältnismäßigkeit im Straßenraum. Es ermöglicht einmalige Momente in der Skylounge und der Dachterrasse im siebten Stock mit Blick in den weitläufigen Straßenraum und über den Frankfurter Flughafen bis zum Rollfeld. Der steinerne Vorplatz öffnet nicht nur die großzügige, zweistöckige Eingangshalle zur Straße, sondern verbindet über eine eigene öffentliche Arkade den Erholungspark mit dem Straßenraum. Das neue Lindbergh´s Café an dieser Ecke schafft innerstädtische Momente im neuen Quartier.

 

Das LEED-Zertifizierte Bürogebäude ist ein hocheffizienter Zweckbau, der alle Teile einsetzt, um seine Ansprüche zu erfüllen. Die leichte Aluminiumfassade ist auf die Umwelteinflüsse des Flughafens wie beispielsweise Radarquerschnitt und Kerosinrückständen abgestimmt. Die ausgefeilte Gebäudetechnik kombiniert verschiedene Kälte- und Wärmetechniken für ein Optimum an Arbeitskomfort und Energieeffizienz. Die hohen Ausbauansprüche finden sich in den Erschließungsbereichen wie auch in den exklusiven Mietflächen.

 

Die Fassade ist streng auf einem Raster von 1,25 m aufgebaut. Diese sichtbare Logik verknüpft die inneren Ausbauansprüche und äußere Tektur. Die repräsentative Eingangshalle, die öffentliche Parkarkade, die Skylounge und das Café verbindet die Fassade, für die einzelnen Teile und das gemeinsame Ganze. Die modernsten Fassadendetails im Aluminiumbau wurden genutzt, um feine Strukturen, Versprünge und Gliederungen über den Baukörper zu ziehen.

Das Gebäude ist grau! Diese Farbgestaltung ist ein Konzept, das die Pflastersteine des Vorplatzes ebenso umfasst wie die grauen Pflanzen der Dachbegrünung. Die Schattierungen des Grau wurden eingesetzt, um eine feine Fassadentiefe zu schaffen oder aber zur Kontrastierung von Umgebung und Baukörper.