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LÜTZERATH

Selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Umgebauter, gelb gestrichener Bauwagen in Lützerath. Genutzt von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Solarpanele an einer improvisierten Aufhängung in Lützerath. Genutzt von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Kleine, selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath, genutzt als Covid Room. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Grosser selbstgebauter, improvisierter Turm in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Ein Geflecht aus Zweigen die mal ein improvisierter Kräutergarten in Lützerath werden sollten. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Zwei selbstgebaute, improvisierte Hütten auf Stelzen in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte im Wald auf Stelzen in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Strassenbarrikade in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebauter, improvisierter Käfig in Lützerath, mit einer Schnur verbunden mit einem Tisch im Grünen. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Eine grosse zweigeschossige selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte auf einem Geflecht aus Draht in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebauter, improvisierter Ständer am Wegesrand im Grünen in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Noch eine grosse zweigeschossige selbstgebaute, improvisierte Hütte mit einem Mitteilungsbrett in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte mit Schriftzug "Rotkehlchen" in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebautes, improvisierte grosses "L" aus Strohballen in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte im Wald auf Stelzen in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebaute, improvisierte Hütte im Wald in Lützerath, auf ihr steht ein Trimm-Dich-Gerät. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.
Selbstgebautes, improvisiertes Gebilde aus zwei gelben Stangen die ein "X" bilden in Lützerath. Gebaut von Aktivist:innen die sich gegen die Zerstörung des Klimas durch fossile Brennstoffe einsetzen.

Im Rheinischen Revier mussten in den letzten 70 Jahren mehr als 40000 Menschen dem Braunkohleabbau weichen. Für eine vermeintlich effiziente Energiegewinnung durch heimische Rohstoffe wurden Dörfer abgerissen und Menschen „umgesiedelt“.
Begleitet wurde dieser Prozess von Anfang an durch gesellschaftliche Debatten. In den 1950er und 1960er Jahren beherrschte der Glaube an und der Wille zum Wohlstand die
öffentliche Meinung. Im Laufe einer sich stark wandelnden Debatte wurde zunehmend auch über die sozialen und ökologischen Folgen diskutiert.
In den letzten Jahren wurde das Dorf Lützerath zu einem Synonym für den Widerstand gegen die Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe. Aktivist:innen lebten seit 2020 auf dem Land von Bauer Eckhart Heukamp, dem letzten „regulären“ Bewohners des Dorfes. 

Meine Bilder zeigen Ihre selbstgebauten improvisierten Unterkünfte. Trotz des mittlerweile beschlossenen Kohle-Ausstiegs wurde Lützerath im Januar 2023 durch die Polizei geräumt. Die Aktivist:innen wurden vertrieben und Ihre Unterkünfte zerstört.

In the Rhineland region, more than 40,000 people have been forced to make way for lignite mining over the past 70 years. Villages were demolished and people "relocated" for supposedly efficient energy production from local resources.
This process was accompanied by social debates from the very beginning. In the 1950s and 1960s, the belief in and desire for prosperity dominated public opinion. As a rapidly changing debate unfolded, the social and ecological consequences were increasingly discussed.
In recent years, the village of Lützerath has become synonymous with resistance to energy production from fossil fuels. Activists have lived on the land of farmer Eckhart Heukamp, ​​the village's last "regular" resident, since 2020. Their intention was to stop the company RWE from tearing down this last village.
My pictures show their self-built, improvised shelters. Despite the already-decided phase-out of energy production from coal, Lützerath was stormed and evacuated by the police in January 2023. The activists were expelled, and their shelters destroyed. 

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​Diese Arbeit wurde gefördert mit einem Künstler-Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ausschnitte aus der Arbeit waren Teil der Ausstellung umBAU in der AKNW Düsseldorf

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